Die Zukunft der Patientenversorgung
Innovative integrierte Systeme sichern auch in den kommenden Jahrzehnten die effiziente Behandlung von Patienten mit chronischen Erkrankungen. Eine telemedizinische Plattform sorgt dabei als zentrales Service- und Informationstool für die sektorenübergreifende Bündelung von Kompetenzen.
Einschneidende Veränderungen werden das deutsche Gesundheitssystem in den kommenden Jahrzehnten nachhaltig prägen. Demografischer Wandel, die Zunahme chronischer Erkrankungen und die damit einhergehende Multimorbidität fordern von allen Beteiligten den Mut, neue Wege zu gehen, innovative Versorgungskonzeptionen präzise und unkonventionell zu entwickeln und umzusetzen. Nur so wird der notwendige Spagat zwischen höherer Versorgungsqualität einerseits und Reduzierung der Kosten andererseits möglich sein.
Sektorenübergreifende Versorgungssysteme
Besondere Ansätze ergeben sich speziell bei chronischen Erkrankungen wie koronarer Herzkrankheit, Herzinsuffizienz, Diabetes mit allen deletären Folgeerscheinungen (chronische Wunden, diabetisches Fußsyndrom) und Asthma/COPD, die eine neue Betreuungssystematik dringend erforderlich machen. Erfolg versprechend sind hier insbesondere ChronicCare Modelle, die sektorenübergreifend Versorgungssysteme aufbauen, interdisziplinäre Kompetenzen bündeln und ambulante, stationäre und rehabilitative Einrichtungen zusammenführen. Dies bedeutet allerdings, dass tiefgehende Strukturveränderungen unumgänglich werden, um die gegenwärtige sektorale Trennung verschiedener Leistungsbereiche aufzuheben.
Telemedizin als Basis für den Informationsfluss
Neueste technische Entwicklungen und entsprechende logistische Voraussetzungen bieten Vitaphone heute eine realistische Basis, um mit Telemedizin ein zentrales Service- und Informationstool zu implementieren und zur Steuerung von Informations- und Datenfluss zwischen Patient, Krankenhaus und niedergelassenem Arzt zu nutzen. Denn erst mit einer entsprechenden telemedizinischen Plattform ist eine sektorenübergreifende Versorgung der Patienten gewährleistet – im Sinne einer durchgehenden Versorgungslinie von der ambulanten über die stationäre bis hin zur rehabilitativen Versorgung, auch im häuslichen Pflegebereich.
Die Vorteile integrierter Konzepte
Die Vorteile von Versorgungsmanagement sind eindeutig und reichen von einer verbesserten Lebensqualität des Patienten über Möglichkeiten zur Therapiesteuerung und -kontrolle für den behandelnden Arzt bis hin zu einer höheren Kosteneffizienz für den Kostenträger. Als weitere Bestätigung auf unserem Weg, den Ausbau integrierter Versorgungskonzepte weiter voranzutreiben, sehen wir valide gesundheitsökonomische Daten mit eindeutig belegbarem hohem Einsparpotenzial, den Nachweis einer verlässlichen Umsetzung leitlinienorientierter Therapie und die unstrittig hohe Akzeptanz bei Patienten und Ärzten, die mit den Modellen vertraut sind. Nur so kann es gelingen, für die vielfältig anstehenden Herausforderungen einer modernen Medizin optimale Lösungen für Gegenwart und Zukunft zu liefern.



