Herzinsuffizienz

Telemedizin bei Herzinsuffizienz

In Deutschland leiden über eine Million Menschen an einer Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche). Als Herzinsuffizienz bezeichnet man das Unvermögen des Herzens, die vom Körper benötigte Blutmenge bedarfsgerecht zu befördern.

Formen der Herzinsuffizienz

Die Herzinsuffizienz kann in zwei verschiedenen Verlaufsformen auftreten, der chronischen und der akuten Form. Die chronische Herzinsuffizienz entwickelt sich über einen längeren Zeitraum, während die akute Herzinsuffizienz, z.B. durch einen Herzinfarkt, plötzlich eintritt. Die Herzinsuffizienz kann nur das linke Herz (Linksherzinsuffizienz), nur das rechte Herz (Rechtsherzinsuffizienz) oder beide Herzhälften (globale Herzinsuffizienz) betreffen. Sie tritt meist als Folge unterschiedlicher Herzerkrankungen auf.

Zeichen der Herzinsuffizienz

Die gestörte Pumpleistung führt zu einem Blutrückstau vor dem Herzen und Wassereinlagerungen, vor allem in den Beinen und der Lunge. Eine Einlagerung von Wasser geht mit einer deutlichen Zunahme des Körpergewichtes einher, die sich bereits innerhalb von zwei bis drei Tagen bemerkbar macht. Daher kann mit der täglichen Überwachung des Körpergewichtes und des Blutdrucks relativ gut und vor allem frühzeitig eine Verschlechterung des Krankheitsbildes erkannt werden.

Therapie der Herzinsuffizienz

Zur Behandlung der Herzinsuffizienz steht Ärzten heute eine Vielzahl potenter Medikamente zur Verfügung. Ihre Auswahl und ihr Einsatz richten sich nach den in internationalen Leitlinien vorgegeben Behandlungsschemata. In seltenen Fällen ist auch eine kardio-chirurgische Behandlung sinnvoll. Allgemein gilt: Je früher eine Herzinsuffizienz erkannt und je konsequenter sie behandelt wird, umso besser ist die Prognose.

Telemedizinische Überwachung der Herzinsuffizienz

Vorteil des Telemonitorings ist, dass durch die intensive Überwachung von Vitalwerten wie Gewicht, Blutdruck oder auch Herzfrequenz eine Verschlechterung der Herzleistung frühzeitig erkannt werden kann - noch bevor Sie als Patient selbst Beschwerden verspüren. Damit können drohende Komplikationen rechtzeitig erkannt und behandelt werden - für Sie ein deutliches Plus an Lebensqualität und Sicherheit. Zudem haben zahlreiche internationale Studien nachgewiesen, dass die Zahl der Krankenhauseinweisungen und Krankenhaustage durch ein telemedizinisches Monitoring bei Patienten mit Herzinsuffizienz deutlich reduziert werden kann.

CorBene-Projekt

CorBene ist ein Vertrag zur Integrierten Versorgung von Patienten mit Herzinsuffizienz der Betriebskrankenkassen in Nordrhein-Westfalen mit rund 3.5 Mio. Versicherten. Die Vitaphone GmbH erbringt als Netzwerkpartner im CorBene-Projekt die erforderlichen telemedizinischen Dienstleistungen für das Patientenmonitoring: Ein rund um die Uhr besetztes Telemedizinisches Service Center sowie die entsprechenden medizinischen Geräte, z.B. die Vitaphone Tele-ECG-Card.

Sprechen Sie Ihren Arzt auf die intelligenten telemedizinischen Leistungen von Vitaphone an! Dieser Service ist im Leistungsumfang einer privaten Krankenversicherung enthalten. Einige moderne gesetzliche Krankenkassen bieten bereits jetzt schon telemedizinische Leistungen im Rahmen von Projekten zur Integrierten Versorgung an.


Wenn Sie weitere Informationen zu den telemedizinischen Leistungen von Vitaphone wünschen, nutzen Sie bitte die Info-Hotline

0180 5 - 43 79 42 (EUR 0,14/Min)*


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